Thursday, May 13. 2010
Vor ein paar Tagen hab ich versucht, ne Domain neu zu delegieren, weil da einiges nicht ganz so gelaufen war wie es sollte und beim Versuch das gerade zu biegen gabs dann einige Probleme. Erstes Problem war: das war ne .biz-Domain, fuer die muss man die DNS Server vor-registrieren. Ich war da sehr ueberrascht als ich das gehoert hab, und mein chinesischer Kollege, der die Domain registriert hat und der fuer mich das Webfrontend des Registrars bedienen sollte hat davon auch noch nix gehoert.
Nach einer Woche wusste ich dann die Details und wir haben uns Freitags nochmal dran gemacht, die Domain umzuziehen. Aber: man muss die Gebuehr fuer die Registrierung der DNS Server (10 Yuan pro Server, etwa 1 Euro) erst bezahlen. Und jetzt ging das Drama erst richtig los: Online-Banking unserer Hausbank ging nicht, war an dem Freitag nachmittag gestoert. Irgendwann nach 3 oder 4 Stunden hat dann unser Einkauf den Support beim Registrar davon ueberzeugt dass wir die 20 Yuan wirklich bezahlen wollen und das die Summe eh zu gering sei um da jetzt drauf zu warten bis sie gutgeschrieben ist und wir die Domain wirklich umziehene wollen.
Thursday, March 4. 2010
Nun hab ich eigentlich schon genug Zeit und Geld bei Ärzten gelassen – aber morgen darf ich wohl nochmal zum Röntgen: der Befund vom deutschen Arzt zum Lungenröntgen hat einen Schönheitsfehler: er ist kein Orginal. Und drum gehts morgen gleich nochmal los …
Saturday, October 24. 2009
Ich hab ja schon mal was zum Thema Strassenverkehr in China geschrieben. Was ich damals vergessen habe und was mir jetzt durch aktuelle Beobachtungen in Beijing zu einem zweiten Artikel veranlasst: Was fährt eigentlich so auf den Straßen im Reich der Mitte?
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Tuesday, October 20. 2009
Ich war heute mal wieder richtig mutig. Bin alleine zu einem Baumarkt gefahren – gut, das fahren alleine war jetzt nicht die Herausforderung (gestern sah das anders aus, die haben die Buslinien geändert, ich hätte mich total verfahren), aber das Einkaufen im Baumarkt. Ich bin also los, nur bewaffnet mit einem von Dandan geschriebenen Zettel was ich mitnehmen will. Ne Säge (zum abschneiden der Abflussrohre, die wir gestern kauft haben), Teflonband zum Abdichten und Silkon, um die Spüle wieder dicht mit der Arbeitsplatte zu verbinden.
Die Säge hab ich noch alleine gefunden. Und dann bin ich auf ne Verkäuferin mit dem Zettel los, als sie mich angesprochen hatte. Falsche Abteilung, die Silikonmasse gibts auf der anderen Seite vom Gang, sie hat mich wortreich (ich hab nur ein paar mal 没有 meiyou, gibts nicht) verstanden da rüber. Da haben mich dann gleich zwei “beraten”, sie haben also ne Weile rumgesucht, mir irgendwann ne Tube in gegeben und dann das Zubehör. Kurz noch die englische Beschreibung gelesen, sieht gut aus und dann kamen die nächsten zwei Verkäufer, das Teflon-Band gibts doch auf der Seite wo ich zuerst war. Aber irgendwie wussten die mit aufgeschriebenen nicht so recht was anzufangen, also haben wir uns kurz auf englisch unterhalten und sie haben mich zielstrebig zur richtigen Box geführt.
Und in Deutschland suchst du dir nen Wolf nach nem freien Mitarbeiter im Baumarkt, wenn du mal fragen hast. Hier helfen sie dir gleich zu zweit. Toll.
Wednesday, September 9. 2009
Der Urlaub ist schon wieder zu Ende. Gestern sind wir wieder von Kunming nach Xianyang zurück geflogen und haben unsere vielen Mitbringsel (wer sagte da gleich nochmal “Der kleine Koffer reicht”?) unters Volk gebracht.
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Wednesday, September 2. 2009
Ist schon irgendwie seltsam: rund zwei Drittel unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt und es dauert sage und schreibe 33 Jahre und ich muss um die halbe Welt fliegen um mal im Meer zu baden. Ok, ich hab nicht nur drin gebadet. Aber der Reihe nach.
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Wednesday, August 12. 2009
Ich weiss noch nicht ob mir der Straßenverkehr in China besser oder schlechter gefällt als in Deutschland. Viele chinesische Ampeln zeigen z.B. an wie lange man noch grün oder rot hat, das ist sehr gut.
Andererseits herscht hier selbst für einen den deutschen Großstadtverkehr gewohnten Autofahrer die reinste Anarchie: Das Konzept Zebrastreifen ist scheinbar weder den Fussgängern noch den den Autofahrern wirklich bekannt und die einen laufen selbst im dichtesten Verkehr überall über die Strasse und die anderen scheren sich nen Dreck drum, wenn da Leute auf dem Zebrastreifen stehen und noch zwei Spuren weiter wollen.
Oder rechtzeitiges einordnen zum Abbiegen. Wieso denn? Dann steht man auf ner dreispurigen Straße zwischen der zweiten und dritten Spur und will links abbiegen. Der nachfolgende Verkehr weicht links und rechts aus (wenn da noch Platz ist) und hupt, und wenn der Abbiegende ne Lücke gesehen hat, dann tastet er sich eben weiter nach links rüber. Noch mehr Gehupe, aber die anderen Autofahren machen da dann doch sehr freundlich Platz. Das ist der angenehme Teil: die anderen Verkehrsteilnehmer sind doch sehr rücksichtsvoll, man fährt eben doch vorrausschauend, macht Platz, wenn Platz da ist, damit jemand einfädeln oder abbiegen kann, Fußgänger schnell über die Straße springen usw.
Natürlich erfordert das auch sehr viel Konzentration, wenn man die doch recht starren Regeln im deutschen Verkehr gewohnt ist (wo man z.B. nicht damit rechnen kann, dass auf der Autobahn jemand von der zweiten auf die freie dritte Spur wechselt, wenn man selbst von der ersten auf die zweite wechseln will um nen deutlich langsameren LKW zu überholen). Aber man kommt hier sehr gut voran. Auch wenn alles verstopft ist.
Sunday, August 9. 2009
30 Euro hat das Mittagessen gekostet – und wir haben zu fünft wahrhaft geschlemmt, war richtig lecker und wir haben noch ne ganze Menge eingepackt und mit nach hause genommen.
Ansonsten gibts zur Zeit nicht viel zu berichten: Selina hat gerade nen Durchfall überstanden und jetzt kämpft sie den ersten Tag mit ihrer ersten Erkältung, ist aber ganz tapfer. Und sie trinkt ihre Milch am liebsten im Schlafen – soll heissen, es ist schwer, sie zu füttern, wenn sie wach ist. Dafür gehts beim Schlafen dann aber wirklich gut.
Wednesday, February 6. 2008
Das „wenige“ das wir hatten, haette einem Morgengruss an der Westfront Anno ’14 sicherlich zur Ehre gereicht. Rund eine Stunde waren wir zu viert beschaeftigt, das Feuerwerk von drei Familien abzubrennen. Und wir hatten immer noch, als es rings um uns rum schon ruhiger wurde.
Fotos gibts leider keine, ich hatte weder ein Stativ (ok, da koennte man noch drum rum arbeiten) noch die CF-Karte in der Kamera. Das groesste Teil bei uns hatte Abmessungen von 60×60×60 cm, und hat fuer einige Zeit den Himmel erhellt. War richtig schoen, in China bekommt man auch Sachen, die bei uns Profi-Feuerwerkern vorbehalten sind (ich weiss das, weil ich ein paar mal bei der Feuerwehr Sicherheitswache gemacht hab beim Feuerwerk) und da haben wir dann auch ein paar Kugeln auf den Himmel gezaubert – und eine vergessen. Die hat Schwiegerpapa dann zum Schluss am Boden gezuendet. Zum Glueck ohne Folgen fuer alle Beteiligten.
Ein gutes neues Jahr.
Wednesday, February 6. 2008
Hier gehts schon richtig rund: es ist hier Brauch, schon am Abend mit dem Feuerwerk zu beginnen, und dementsprechend herrscht hier das reinste Trommelfeuer. Wir sind auch gerade vom Essen zurueckgekommen und haben den kleinen obligatorischen Kracher gezuendet:
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Sunday, February 3. 2008
Der Hoehepunkt des heutigen Tages war der Besuch der Wildganspagode in Xi'an am Abend. Neben der schoen beleuchteten Pagode selbst gibts da auch noch Wasserspiele zu chinesischer Musik. Ich fuerchte, die Bilder die ich gemacht habe koennen das ganze nur sehr unvollstaendig wiedergeben. Aber seht selbst:
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Sunday, February 3. 2008
Keine neuen Fotos heute, seid froh. Auch wenn wir gestern beim Fotografieren waren, Familienfotos. Und davor waren wir noch Wohnungen anschauen, bzw. besser ein paar Musterwohnungen anschauen und ansonsten Modelle von einzelnen Wohnungen und von der ganzen Siedlung angucken. Wahnsinn, was man hier fuer Wohnungen bekommen kann (und zumindest als Europaeer auch locker bezahlen kann). Auf jeden Fall hat uns Schwiegermama mehr oder weniger direkt zu einer 190qm-Wohnung verteilt auf zwei Ebenen „geraten“ und Dandan hat dafuer auch einen Vorvertrag abgeschlossen. Die Wohnung wird dann wohl Ende des Jahres uebergabefertig sein.
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Friday, February 1. 2008
Wider Erwarten gehts mir nicht ganz so schlecht wie befuerchtet nach der Hochzeitsfeier und ich hab jetzt etwas Zeit, die Fotos vom Willkommensessen am Dienstag abend durchzusehen und in die Webgallery zu stellen (wer Zugangsdaten haben will: bitte per Mail melden).
Ein paar schoene werde ich auch hier veroeffentlichen:
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